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Die ZEIT-Edition »Wendepunkte« versammelt sechs beeindruckende Sachbücher, die genau dort ansetzen, wo wir Orientierung am dringendsten brauchen: bei den großen Herausforderungen unserer Zeit. 

Ob Künstliche Intelligenz, Klassen-Gerechtigkeit, Sicherheitspolitik, Klimawandel, Populismus oder Fake News: zu diesen zentralen Themen unserer Gegenwart erklären die Bände Ursachen, Mechanismen und konstruktive Lösungsansätze. Dabei sind sie wissenschaftlich fundiert und zugleich packend geschrieben – für alle, die verstehen wollen, was unsere Gesellschaft gerade so tiefgreifend verändert.

Führende Expertinnen und Experten erklären, was wirklich zählt

Ob international renommierte Professoren wie Michael J. Sandel und Thomas Piketty oder langjährige Expertinnen wie Verfassungsrichterin Elisa Hoven und Sicherheitsexpertin Jana Puglierin – die Autorinnen und Autoren dieser Edition bieten Wissen und Orientierung in Zeiten großer Veränderungen. Die Titelliste:

  • »Die Kämpfe der Zukunft – Gleichheit und Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert« von Thomas Piketty & Michael J. Sandel    
  • »Das Ende der Wahrheit? Wie Lügen, Fake News und Framing unsere Gesellschaft bedrohen – und was wir dagegen tun müssen« von Elisa Hoven
  • »Wer verteidigt Europa? Die neuen Kriegsgefahren und was wir tun müssen, um uns zu schützen« von Jana Puglierin
  • »Am Kipppunkt. Wo das Klima zu kollabieren droht und wie wir uns noch retten können« von Toralf Staud & Benjamin von Brackel
  • »Sprachmaschinen – Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz« von Roberto Simanowski
  • »Was Populisten wollen. Wie sie die Gesellschaft herausfordern – und wie man ihnen begegnen sollte« von Marcel Lewandowsky

In jedem Band vertieft zudem ein Beitrag der ZEIT-Redaktion das Thema um eine journalistische Perspektive. 

Hochwertige Ausstattung – auch als Geschenk ein Highlight 

Alle sechs Bände erscheinen als Hardcover mit Schutzumschlag im attraktiven Schuber und sind ausschließlich im ZEIT Shop erhältlich. Die ZEIT-Edition »Wendepunkte« verbindet wissenschaftliche Tiefe mit verlegerischer Sorgfalt und ist damit genau das Richtige für alle, die die Veränderungen unserer Welt verstehen wollen.

Leseproben zu den Bänden finden Sie weitere unten auf der Seite.

Erscheinungsdatum
18.06.2026
Das Buch „Die Kämpfe der Zukunft“ von Thomas Piketty und Michael J. Sandel ist mit rotem Schutzumschlag gestaltet. Eine Illustration zeigt eine stehende und eine gebückte Person mit Kisten. Titel und Autoren sind prominent in Weiß abgesetzt. DIE ZEIT Logo unten.
»Die Kämpfe der Zukunft« von Thomas Piketty & Michael J. Sandel
»Die Kämpfe der Zukunft« von Thomas Piketty & Michael J. Sandel
Das Buch „Die Kämpfe der Zukunft“ von Thomas Piketty und Michael J. Sandel ist mit rotem Schutzumschlag gestaltet. Eine Illustration zeigt eine stehende und eine gebückte Person mit Kisten. Titel und Autoren sind prominent in Weiß abgesetzt. DIE ZEIT Logo unten.

Es ist ein außergewöhnliches Gespräch: Der französische Ökonom Thomas Piketty und der amerikanische Philosoph Michael J. Sandel, beides renommierte Professoren und Superstars ihrer Disziplinen, diskutieren über Gleichheit und Gerechtigkeit: Weshalb muss uns wirtschaftliche Ungleichheit Sorgen machen? Sollte Geld weniger wichtig sein? Und wie kann eine gerechte Besteuerung gelingen? Dabei behalten sie stets die drängenden Fragen der Gegenwart im Blick: Hyperkapitalismus, Klimawandel, Massenmigration, den Aufstieg der Rechten und die Zukunft der Linken. Beide plädieren für mehr Investitionen in Gesundheit und Bildung, höhere progressive Steuern sowie klare Grenzen für die Macht von Reichtum und Märkten. Doch wie kommt man dorthin, und was ist wichtiger: materieller Wohlstand oder sozialer Wandel? Das Gespräch bietet reichlich Stoff zum Nachdenken und ist zugleich ein großes intellektuelles Vergnügen. 

Aus dem Englischen übersetzt von Stefan Lorenzer.

Details: 144 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 14 x 21,5 cm

Thomas Piketty ist Professor an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris und an der École d'Économie de Paris. Er forscht insbesondere zu den Themen Einkommensverteilung, Vermögensverteilung und soziale Ungleichheit.  

Michael J. Sandel ist politischer Philosoph. Er studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit erreichte online Millionen von Zuschauern und machte ihn weltweit bekannt.

Das Buchcover von „Das Ende der Wahrheit?“ von Elisa Hoven aus der ZEIT-Edition »Wendepunkte« zeigt ein gelbes Hardcover mit weiß-gelben Schriftzügen. Ein stilisiertes Auge ist prominent abgebildet. Am unteren Rand steht das Logo der ZEIT-Edition.
»Das Ende der Wahrheit?« von Elisa Hoven
»Das Ende der Wahrheit?« von Elisa Hoven
Das Buchcover von „Das Ende der Wahrheit?“ von Elisa Hoven aus der ZEIT-Edition »Wendepunkte« zeigt ein gelbes Hardcover mit weiß-gelben Schriftzügen. Ein stilisiertes Auge ist prominent abgebildet. Am unteren Rand steht das Logo der ZEIT-Edition.

Können wir noch glauben, was wir lesen oder hören? Social Bots und Deepfakes, aber auch Täuschungen durch Medien und Politik untergraben zunehmend das Vertrauen in demokratische Institutionen. Verfassungsrichterin Elisa Hoven zeigt, wo die größten Risiken dieser Entwicklung liegen – und was nötig ist, um den sozialen Frieden zu bewahren. Sie veranschaulicht an Beispielen aus Migrationspolitik oder Coronapandemie, wie falsche Informationen und einseitige Berichterstattung das Misstrauen in die Politik und Medien schüren. Um den Aufstieg radikaler Parteien zu stoppen, verlangt sie grundlegende Veränderungen: eine Reform des Strafrechts, Abstand vom Haltungsjournalismus sowie die Vermittlung von umfassender Medienkompetenz in Schulen. Noch können wir eine friedliche und offene Gesellschaft bewahren.

Details: 256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 14 x 21,5 cm

Elisa Hoven ist Professorin für Strafrecht und Direktorin des Instituts für Medienrecht an der Universität Leipzig sowie Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof. Sie schreibt regelmäßig für DIE ZEIT und für die »Welt« und wird als Expertin in TV-Sendungen eingeladen.

Das Buchcover von „Wer verteidigt Europa?“ von Jana Puglierin zeigt auf hellblauem Hintergrund den weißen Titel und Sterne, die aus einem blauen Schild herausfallen. Unten stehen das ZEIT-Logo und „Wendepunkte“. Hardcover mit Schutzumschlag, modern und klar gestaltet.
»Wer verteidigt Europa?« von Jana Puglierin
»Wer verteidigt Europa?« von Jana Puglierin
Das Buchcover von „Wer verteidigt Europa?“ von Jana Puglierin zeigt auf hellblauem Hintergrund den weißen Titel und Sterne, die aus einem blauen Schild herausfallen. Unten stehen das ZEIT-Logo und „Wendepunkte“. Hardcover mit Schutzumschlag, modern und klar gestaltet.

Wird Russland europäisches NATO-Gebiet angreifen? Niemand kann diese Frage derzeit beantworten. Sicher ist jedoch: Sollten sich die USA mittelfristig aus Europa zurückziehen, könnten die Europäer einen Angriff kaum wirksam abwehren, zu groß ist die Abhängigkeit von den USA. Die Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin macht die Gefahren sichtbar, denen Europa ausgesetzt ist: Welche Interessen haben Russland und China, und wie groß ist die militärische Bedrohung durch die beiden Staaten – konventionell, hybrid und atomar? Was muss Europa unternehmen, um auch allein verteidigungsfähig zu werden? Und welche Rolle kommt Deutschland dabei zu? Die Autorin legt dar, was jetzt dringend geschehen müsste und warum dies dazu beitragen kann, die Wahrscheinlichkeit eines russischen Angriffs zu verringern.

Details: 208 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 14 x 21,5 cm

Jana Puglierin ist Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations und eine der profiliertesten Expertinnen zum Thema Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Deutschland. Seit 2023 ist sie Mitglied des Beirats der Bundesregierung für zivile Krisenprävention und Friedensförderung. In Talkshows und Beiträgen für diverse Medienkommentiert sie regelmäßig das Zeitgeschehen.

Buchcover von "Sprachmaschinen – Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz" von Roberto Simanowski, gelber Hintergrund mit großen und kleinen weißen Zahnrädern, Titel und Untertitel in Weiß, Verlag DIE ZEIT Wendepunkte-Edition unten sichtbar.
»Sprachmaschinen« von Roberto Simanowski
»Sprachmaschinen« von Roberto Simanowski
Buchcover von "Sprachmaschinen – Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz" von Roberto Simanowski, gelber Hintergrund mit großen und kleinen weißen Zahnrädern, Titel und Untertitel in Weiß, Verlag DIE ZEIT Wendepunkte-Edition unten sichtbar.

Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2026

Gewöhnen Sprachmaschinen wie ChatGPT, Gemini und andere Chatbots uns das Lesen, Schreiben und Denken ab? Der Medienphilosoph und Internetexperte Roberto Simanowski untersucht die weitreichenden Folgen eines subtilen, aber folgenreichen Souveränitätstransfers, der bereits im Gange ist. Denn für die Philosophie zählt die Sprache zu den wichtigsten menschlichen Fähigkeiten: Sie lässt uns innerste Gedanken formulieren und bildet so die Grundlage unserer Selbstbestimmung. Doch was passiert, wenn uns eine Künstliche Intelligenz die Welt erklärt oder uns unterschwellig Werte vermittelt? Jede Technik kann ihren Nutzern unbemerkt die eigene Logik aufdrängen – beeinflussen uns die Sprachmaschinen mit Meinungen, die eigentlich nicht die unseren sind? Und wer hat eigentlich sie – und in wessen Auftrag – erzogen? Mit großem philosophischem Gespür geht Simanowski diesen fundamentalen Fragen nach. 

Details: 256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 14 x 21,5 cm

Roberto Simanowski, Kulturwissenschaftler und Medienphilosoph, ist Autor mehrerer Bücher über Kunst, Kultur und Politik der digitalen Medien. Nach Professuren in den USA, Hongkong und der Schweiz forscht er derzeit als Visiting Scholar an der Harvard University und an der Freien Universität Berlin. Sein Buch »Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz« wurde 2020 mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet. 

Abgebildet ist das Sachbuch "Am Kipppunkt" von Toralf Staud und Benjamin von Brackel aus der ZEIT-Edition »Wendepunkte«. Der blaue Umschlag zeigt eine stilisierte Weltkugel und klare weiße Schrift. Das Buch behandelt Klimakollaps und Lösungsansätze.
»Am Kipppunkt« von Toralf Staud & Benjamin von Brackel
»Am Kipppunkt« von Toralf Staud & Benjamin von Brackel
Abgebildet ist das Sachbuch "Am Kipppunkt" von Toralf Staud und Benjamin von Brackel aus der ZEIT-Edition »Wendepunkte«. Der blaue Umschlag zeigt eine stilisierte Weltkugel und klare weiße Schrift. Das Buch behandelt Klimakollaps und Lösungsansätze.

Überschwemmungen und Hitzewellen sind erst der Anfang: Weil das 1,5-Grad-Limit nicht mehr zu halten ist, könnten im Klimasystem bald mehrere sogenannte Kipppunkte überschritten werden – mit gravierenden Folgen, auch für Deutschland. Toralf Staud und Benjamin von Brackel erklären anschaulich, was wir über sie wissen müssen und nehmen uns mit auf eine spannende Reise zu den wichtigen Orten des Geschehens: von den eisigen Polen über den warmen Golfstrom bis zum tropischen Regenwald. Am Ende wird klar, welche Kipppunkte besonders beunruhigen sollten, welche weniger und welche positiven technische und gesellschaftlichen Entwicklungen den Klimaschutz exponentiell beschleunigen könnten. 

Details: 352 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 14 x 21,5 cm

Toralf Staud studierte Journalistik und Philosophie und war von 1998 bis 2005 Politikredakteur der ZEIT. Seither arbeitet er als freier Autor und beschäftigt sich hauptsächlich mit der extremen Rechten sowie dem Klimawandel. 2011 hat er das gemeinnützige Wissenschaftsportal klimafakten.de mitaufgebaut.

Benjamin von Brackel hat Politikwissenschaften studiert und die Deutsche Journalistenschule besucht. Seit mehr als zehn Jahren schreibt er über den Klimawandel und hat das Onlinemagazin klimareporter.de mitbegründet. Als freier Autor und Wissenschaftsjournalist arbeitet er vorwiegend für das Wissensressort der Süddeutschen Zeitung.

Das Buchcover von „Was Populisten wollen“ von Marcel Lewandowsky zeigt einen roten Hintergrund, einen weißen Megafon mit Schallwellen und weiße Schrift. Im unteren Bereich steht das Logo der ZEIT-Edition Wendepunkte. Modernes, sachliches Design.
»Was Populisten wollen« von Marcel Lewandowsky
»Was Populisten wollen« von Marcel Lewandowsky
Das Buchcover von „Was Populisten wollen“ von Marcel Lewandowsky zeigt einen roten Hintergrund, einen weißen Megafon mit Schallwellen und weiße Schrift. Im unteren Bereich steht das Logo der ZEIT-Edition Wendepunkte. Modernes, sachliches Design.

Ob Giorgia Meloni, Victor Orban oder Donald Trump: Immer öfter gewinnen Populisten wichtige Wahlen, und die bisherigen Gegenstrategien konnten diesen Trend kaum stoppen. Denn ein wesentlicher Aspekt wird dabei kaum beachtet, zeigt Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky: Viele dieser Wähler halten sich selbst für die wahren Demokraten – und alle anderen für Feinde der Demokratie. Das entspricht ganz den Methoden der Populisten: Sie erheben ihre Anhänger zur »schweigenden Mehrheit«, verachten die Eliten und zeichnen das Bild eines Staates in der permanenten Krise. Sie versprechen ihren Wählern »echte« Demokratie: Wo sie regieren, soll »das Volk« ungehindert herrschen. Ausgehend von dieser Analyse entwirft das Buch Gegenstrategien, die auf mehreren Ebenen ansetzen. Anschaulich und mit vielen Beispielen erklärt Lewandowsky, wie man Populisten begegnen kann. 

Details: 256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 14 x 21,5 cm

Marcel Lewandowsky ist promovierter und habilitierter Politikwissenschaftler und Autor. Er forscht zu den Themen Populismus, Demokratie und Parteien und arbeitete u.a. an der Bundeswehr-Universität Hamburg, der Universität Greifswald und der University of Florida. Seit 2025 ist der Professor für Regierungslehre und Policyforschung an der Universität Halle-Wittenberg.

ZEIT-Edition »Wendepunkte«

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